selberbuchbinden.de https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/ Wed, 22 Jul 2026 07:45:00 +0000 de-DE hourly 1 Bonusaufgaben https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m11-bonusaufgaben/ https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m11-bonusaufgaben/#comments Sat, 18 Jul 2026 19:24:21 +0000 https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m11-bonusaufgaben/ Weiterlesen

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Nun hast du einen Einstieg gemacht, doch ist es beim digitalen Gestalten wie überall – man muss üben, üben, üben.

Deswegen haben wir hier ein paar Bonus-Aufgaben zusammengestellt. Dabei kombinierst du die Werkzeuge, die du bereits kennengelernt hast, auf andere Weise als beim ersten Mal.

Neue Seiten erstellen

Dafür erstellst du erstmal eine neue Seite, direkt unter der ersten.

1. Rufe das Seiten-Panel auf

2. Öffne den Rechtsklick-Dialog und wähle »Seite hinzufügen« aus.

3. Es ploppt ein Fenster auf, in dem du Position und Anzahl der Seiten bestimmen kannst. Bestätige mit einem Klick auf »OK«.

Bonusaufgaben

Betrachte die folgenden Aufgaben als Vorschläge und scheue dich nicht, einem kreativen Impuls zu folgen, falls er dich ereilt.

  • Beschrifte Bilder. Probiere aus, ob dazu das Grafiktext-Tool oder das Rahmentext-Tool besser geeignet ist.
  • Versehe den Hintergrund mit einem Farbverlauf. Dabei bietet sich die Gelegenheit, mit den Farben herumzuspielen und das Farbrad zu erkunden.
  • Gib dem Grafiktext eine Kontur. Unterschiedliche Breiten und Farben der Kontur geben einer Schrift eine andere Wirkung.
  • Ändere die Konturarten der Linien. Du kannst verschiedene Abstände einstellen, sogar unterschiedliche Intervalle.
  • Nutze Bilder als Hintergrund. Statt schnöder Farben kannst du eine Collage aus Bildern zusammenstellen – achte darauf, dass die anderen Elemente gut sichtbar bleiben, indem du kontrastreiche Farben nutzt.
  • Probiere die anderen Formen aus. Dort, wo du das Dreieck findest, gibt es viele weitere Formen, die es zu erkunden gilt.
  • Füge Grafiktext an freie Linien. Damit folgt der Text einem Wellen- oder Zickzack-Muster.

Das sind – wie gesagt – nur Beispiele, mit denen du experimentieren kannst. Eine weitere Möglichkeit ist, das Seitenformat anzupassen und mit den gleichen Formen auf einer anderen Fläche zu spielen.

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Exportieren https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m10-exportieren/ https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m10-exportieren/#comments Sat, 18 Jul 2026 14:27:35 +0000 https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m10-exportieren/ Weiterlesen

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Das Exportieren deines Dokuments ist letztlich eigentlich die wichtigste Funktion – nur so kann aus dem Dokument, der Datei im af.-Format, eine Datei werden, die du für andere Zwecke nutzen kannst.

1. Öffne über die Menüleiste → Datei → Exportieren → Exportieren (Shortcut: Strg+Shift+Alt+W | Cmd+Shift+Alt+W) das Exportieren-Fenster.

2. Wähle in der linken Liste JPEG (Höchste Qualität) aus.

3. Klicke unterhalb der rechten Liste auf »Exportieren«.

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Export-Einstellungen
Wie beim Erstellen eines Dokuments gibt es hier wiederum eine Fülle an Einstellungsmöglichkeiten. Wenn du dich nicht auskennst, kannst du dich jedoch an den in der linken Liste angebotenen Voreinstellungen bedienen.
Die wichtigsten sind:
  • JPEG (Standard-Format für Bilder)
  • PNG (fast ebenso gängig wie JPEG, aber mit Transparenzen)
  • PDF (Standard-Format für Texte, sowie Dokumente mit mehreren Seiten; für die meisten Zwecke fährst du mit PDF digital – hohe Qualität ganz gut)

4. Wähle im System-Dialog den Speicherort und Namen für dein exportiertes Dokument aus.

5. Warte bis Affinity den Prozess abgeschlossen hat.

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Rahmentext https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m08-rahmentext/ https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m08-rahmentext/#comments Sat, 18 Jul 2026 14:26:58 +0000 https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m08-rahmentext/ Weiterlesen

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Es ist unmöglich, dass es dir nicht aufgefallen ist, aber Affinity ist nicht Word. Du kannst nicht einfach auf der Arbeitsfläche schreiben und den Text gestalten. Und trotzdem kannst du mit dem Programm Hausarbeiten, Zeitschriften und Romane setzen – was grundsätzlich auch zu empfehlen ist, weil ein Programm wie Affinity auch als Layoutprogramm fungiert. Word dagegen ist ausschließlich ein Textverarbeitungsprogramm.

Das richtige Werkzeug dafür ist der Rahmentext, der zwar zu Beginn unscheinbar wirken mag, aber ein wirkmächtiges Werkzeug zur Textgestaltung ist. Du machst hier nur den Anfang für dessen Beherrschung.

Dafür lernst du, wie du

  • ein Rahmentext-Feld aufziehst.
  • den Zeilenabstand einstellst.
  • die Ausrichtung bestimmst.
  • den Text drehst.

Noch eine Anmerkung, bevor es los geht:

🧩 Grafiktext vs. Rahmentext
Wie dir vielleicht aufgefallen wird, unterscheiden sich die Herangehensweisen, wie du Grafiktext und Rahmentext verwendest, nicht besonders.
Doch warum gibt es zwei unterschiedliche Wege, einen Text zu gestalten?
Der grundlegendste Unterschied ist das Verhalten des Rahmens der Text-Tools. Während sich beim Grafiktext die Schrift der Größe und Form des Rahmens anpasst und umgekehrt, bildet der Rahmentext ein stabileres Umfeld. Das Element behält seine Größe unabhängig von der Textmenge und -größe. Ebenso verändern sich die Einstellungen der Schrift nicht, auch wenn du die Größe des Rahmens veränderst. Stattdessen wird der Text, der bei den gegebenen Einstellungen nicht mehr ins Rahmentext-Feld passt, ausgeblendet.
Es gibt noch weitere Unterschiede, die du im Laufe der nächsten Lektionen kennenlernen wirst.

Fließtext gestalten

Was du brauchst

Material

  • Dein Affinity-Dokument für diesen Kurs
  • einen Text aus der Textauswahl

Werkzeug

  • Verschieben-Tool
  • Rahmentext-Tool

Fenster/Panel

  • Farb-Panel
  • Ebenen-Panel
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Textauswahl

Epiktet: Handbüchlein der Moral. Übersetzt von C. Hilty.

Einige Dinge stehen in unserer Macht, andere hingegen nicht. In unserer Macht sind Urteil, Bestrebung, Begier und Abneigung, mit einem Wort alles das, was Produkt unseres Willens ist. Nicht in unserer Macht sind unser Leib, Besitz, Ehre, Amt, und alles was nicht unser Werk ist. Was in unserer Macht ist, ist seiner Natur gemäß frei, kann nicht verboten oder verhindert werden; was aber nicht in unserer Macht steht, ist knechtisch, kann verwehrt werden, gehört einem anderen zu.
Deshalb bedenke, daß du Hinderung erfahren, in Trauer und Unruhe geraten, ja sogar Götter und Menschen anklagen wirst, wenn du das von Natur Dienstbare für frei und das Fremde für dein eigen ansiehst. Hältst du dagegen für dein Eigentum nur, was wirklich dein eigen ist, und betrachtest das Fremde als fremd, so wird dich niemand jemals zwingen oder hindern; du wirst niemanden anklagen oder beschimpfen, und nicht das geringste mit Widerwillen tun; niemand kann dir schaden; du wirst keinen Feind haben, und nichts, was dir nachteilig sein könnte, wird dir begegnen.

Willst du nun aber nach so großartigen Dingen trachten, so bedenke, daß du sie nicht bloß mit mittelmäßigem Ernste angreifen, sondern manches gänzlich aufgeben, anderes einstweilen hintansetzen mußt. Wenn du jene Dinge erstrebst, gleichzeitig aber in hohen Ämtern stehen oder reich sein willst, so wirst du wahrscheinlich diese letzteren Güter nur um so weniger erreichen, weil du eben zugleich nach den ersteren begehrst. Ganz sicher aber wirst du dasjenige ganz verfehlen, woraus allein Glück und Freiheit entsteht.

Austin, Jane: Stolz und Vorurtheil. Übersetzt von Louise Marezoll. 1830.

Nichts ist leichter vorauszusetzen, als daß ein junger, reicher, unverheiratheter Mann vor allen andern Dingen eine Frau bedarf.
So wenig nun auch die Bewohner der Grafschaft Hertfordshire von den Neigungen und Aussichten eines solchen, eben unter ihnen auftretenden fremden Mannes wußten und wissen konnten, hatte sich obige Voraussetzung dennoch der Gemüther der ganzen Nachbarschaft dergestalt bemeistert, daß man ihn schon als das rechtmäßige Eigenthum dieser oder jener ihrer Töchter betrachtete. 

Schwab, Gustav: Sagen des klassischen Altertums. Erster Teil. 1838.

Himmel und Erde waren geschaffen: das Meer wogte in seinen Ufern, und die Fische spielten darin; in den Lüften sangen beflügelt die Vögel; der Erdboden wimmelte von Tieren. Aber noch fehlte es an dem Geschöpfe, dessen Leib so beschaffen war, daß der Geist in ihm Wohnung machen und von ihm aus die Erdenwelt beherrschen konnte. Da betrat Prometheus die Erde, ein Sprößling des alten Göttergeschlechtes, das Zeus entthront hatte, ein Sohn des erdgebornen Uranossohnes Iapetos, kluger Erfindung voll. Dieser wußte wohl, daß im Erdboden der Same des Himmels schlummre; darum nahm er vom Tone, befeuchtete denselben mit dem Wasser des Flusses, knetete ihn und formte daraus ein Gebilde nach dem Ebenbilde der Götter, der Herren der Welt. Diesen seinen Erdenkloß zu beleben, entlehnte er allenthalben von den Tierseelen gute und böse Eigenschaften und schloß sie in die Brust des Menschen ein.

Wie du’s machst

Rahmentextfeld erstellen

1. Wähle das Rahmentext-Tool aus.

2. Ziehe einen Textrahmen auf die rote Arbeitsfläche auf.

🔥
Achte darauf wie die Maus deines Rahmentextes aussieht. Sollte sich um das T ein Fünfeck befinden, erstellst du einen Formtext innerhalb deines Rechteckes.
Rahmentext hingegen ist eine eigene Fläche unabhängig der Farbfläche und wird gekennzeichnet durch ein Quadrat mit doppelter Umrandung um das T herum.

3. Wähle einen Fülltexte aus der Textauswahl in deinen Textrahmen ein.

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🧩
Es gibt auch die Möglichkeit Fülltext durch Affinity selber einfügen zu lassen. Dabei handelt es sich i.d.R. um sogenannte »lore ipsum«-Texte. Diese lassen sich allerdings nicht immer anpassen. Für den Zweck dieser Aufgabe werden wir die Einstellungen von Affinity entsprechend nicht verändern.
»Lore ipsum«-Text ist ein Gibberish, das an Latein angelegt ist und in Wort- und Satzlängen, den romanischen Sprachen entspricht.

Schrift im Rahmentext gestalten

1. Markiere den Text deines Rahmentextes mit Strg+A / Cmd+A.

2. Wähle über das Kontextmenü des Rahmentextes eine beliebige Schriftfamilie aus.

3. Ändere die Ausrichtung deines Textes

  1. Wähle im Kontextmenü das Dropdownmenü »Ausrichten«.
  2. Suche dir eine beliebige Ausrichtung für deinen Text aus.

4. Passe den Zeilenabstand entsprechend der Schriftgröße an:

  1. Öffne das Dropdownmenü »Zeilenabstand« im Kontext-Menü
  2. Wähle die Option »Prozent« aus.
  3. Gib für den Zeilenabstand 130 % an.

🧩
Ein Zeilenabstand von 130 % ist für die meisten Schriftfamilien gut geeignet, um zu gewährleisten, dass die Ober- und Unterlänge der Buchstaben sich nicht berühren. Mehr ist meist besser als weniger.

1. Drehe den Rahmentext um 90 Grad.

  1. Wähle in der Symbolleiste den Button »Transformieren«
  2. Drehe den Textrahmen einmal im Uhrzeigersinn oder dagegen.
  3. Passe die Größe deines Textrahmens mithilfe der Griffpunkte entsprechend der rote Arbeitsfläche an.

Wenn du den Textrahmen groß genug aufgezogen hast, hast du nun mehrere Zeilen Text, denn anders als der Grafiktext passt sich der Rahmentext nicht auf die Rahmengröße an. Stattdessen bleibt die Textgröße stabil, selbst wenn du den Rahmen veränderst – probiere es gerne aus. Wie du bemerken wirst, ändern sich mit der Rahmengröße auch Verteilung des Textes: Zeilenumbrüche werden verschoben.

Das war nur eine kurze Einführung in die Nutzung des Rahmentextes. Sei dir gewiss, dass es noch viel mehr zu lernen gibt. Doch erstmal lernst du für das letzte Feld, wie du Bilder als Gestaltungselemente in dein Dokument einfügen kannst.

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Text an Linie https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m07-text-an-linie/ https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m07-text-an-linie/#comments Sat, 18 Jul 2026 14:26:00 +0000 https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m07-text-an-linie/ Weiterlesen

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Herzlichen Glückwunsch, du hast die Hälfte der Felder bereits gefüllt. Und die schwierige Aufgabe hast du auch bereits geschafft. Das heißt aber auch, dass du noch nicht fertig bist. Bei Text an Linie folgt der Text dem Verlauf einer Linie, selbst wenn du ihr keine Kontur verleihst. Das kennst du vielleicht bereits von Überschriften in Zeitschriften oder Logos.

Deswegen machst du gleich mit dem nächsten Lernschritt weiter. Dafür lernst du, wie du:

  • einen Text – Innen und Außen – an eine Linie setzt.

Text im Kreis setzen

Was du brauchst

Material

  • Dein Affinity-Dokument für diesen Kurs

Werkzeug

  • Ellipsen-Tool
  • Grafiktext

Fenster/Panel

  • Farb-Panel
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Wie du’s machst

Kreis mit Text außen

1. Ziehe mit dem Ellipsen-Tool einen Kreis auf deine pinke Arbeitsfläche.

  1. Färbe die Konturfarbe transparent.
  2. Färbe die Füllungsfarbe transparent.

2. Wähle in der Werkzeugleiste das Grafiktext-Tool aus.

  1. Wähle im Kontextmenü eine Schriftgröße zwischen 10–12 pt.

3. Bewege deine Maus auf die blaue Konturlinie des Kreises zu.

4. Wenn sich die Mausanzeige zu einem T mit Wellenlinie verändert, mache außerhalb der Konturlinie des Kreises einen Linksklick.

5. Schreibe Text: »Dies ist Text auf einem Kreis, der außen entlang läuft.«

6. Falls ein Teil des Textes im Inneren des Kreises erscheint:

  1. Wähle das rote Dreieck im Inneren des Kreises aus und halte es gedrückt.
  2. Schiebe das Dreieck im Uhrzeigersinn auf das grüne innere Dreieck zu.

  • Klickst du außerhalb des Kreises, schreibst du außen am Kreis.
  • Klickst du innerhalb des Kreises, schreibe du im Kreis.
Sollte das Mal nicht klappen, kannst du mit den grünen und roten Dreiecken den Text so lange drehen, dass der Text innerhalb oder außerhalb des Kreises platziert ist.
  • Die grünen Dreiecke markieren ab wo dein Text auf deiner Form geschrieben wird.
  • Das rote Dreieck markiert bis wohin Text auf deiner Form abgebildet werden kann.

Kreis mit Text innen

1. Ziehe einen weiteren Kreis auf.

2. Klicke mit der Mausanzeige als T mit Wellenlinie innerhalb des Kreises.

3. Schreibe den Text: »Dieser Text verläuft innerhalb des Kreises.«

4. Falls ein Teil des Textes im Äußeren des Kreises erscheint:

  1. Wähle das rote Dreieck im Äußeren des Kreises aus und halte es gedrückt.
  2. Schiebe das Dreieck im Uhrzeigersinn auf das grüne innere Dreieck zu.
🔥
Der Text auf Linie ist ein besonders auffälliges Element. Es eignet sich gut für Überschriften oder wenn du eine Seite mit wenigen Worten (zum Beispiel einem Zitat oder Sinnspruch) füllen möchtest. Auch für werbende Grafiken kannst du spannende Effekte damit erzeugen, wenn du ihn gezielt einsetzt.
Nicht geeignet ist er jedoch bei einer großen Textmenge. Dafür gibt es andere und einfacher zu bedienende Werkzeuge.
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Nun hast du eine zweite Weise gelernt, wie du das Grafiktext-Tool verwendest. Du kannst ihn auch mit freien Linien kombinieren, die Kontur nutzen und die Linie nachträglich verändern. Doch auch hier gilt die gleiche Regel wie für Grafiktexte allgemein – kurz ist besser. Deswegen lernst du in der nächsten Lektion, wie du lange Texte gestalten kannst.

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Freie Linien https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m06-linien/ https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m06-linien/#comments Sat, 18 Jul 2026 14:25:48 +0000 https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m06-linien/ Weiterlesen

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In dieser Lektion widmest du dich den freien Linien mit dem Zeichenstift. Dieser unterscheidet sich von den Pinsel, den du vielleicht bereits aus anderen Programmen kennst und ist tatsächlich auch etwas vollkommen anderes. Diese Unterscheidung führt hier allerdings zu weit. Wichtig ist erstmal, dass du dich darauf einlässt, zunächst an die Hand genommen zu werden. Im Anschluss darfst du wirklich freie Linien zeichnen.

Du lernst:

  • wie du mit dem Zeichenstift-Tool Linien ziehst.
  • wie du Geraden krümmst.
  • wie du verschiedene Arten von Knotenpunkten einstellst.

Freie Linien ziehen. Einführung

Bevor wir auf unserem bisherigen Dokument weiterarbeiten, öffnen du ein anderes Dokument, dass du den Einstieg leichter in das erstellen von freien Linien findest. Das Arbeitsblatt ist komplett voreingestellt.

🧩 Shift III
In dieser Lektion ist der Shortcut Shift sehr wichtig. Indem du Shift gedrückt hältst, können Linien gerade gezogen werden und magnetisch ausgerichtet werden.

Was du brauchst

Material

  • das Dokument »Übungsblatt Zeichenstift & Knotenwerkzeug, Einführung«

Werkzeug

  • Verschieben-Tool
  • Zeichenstift
  • Knotenwerkzeug

Fenster/Panel

  • Ebenen-Panel
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Wie du’s machst

1. Öffne das Dokument »Übungsblatt Zeichenstift & Knotenwerkzeug, Einführung«.

2. Schalte in der Symbolleiste »Magnetische Ausrichtung« ein.

🧩 Magnetisches Ausrichtung IV
Diesmal nutzt du die magnetische Ausrichtung, die sich am unterlegten Raster orientiert. So sollte es dir leicht fallen, die richtigen Punkte zu treffen.
Dieses Raster ist im Übungsblatt für dich vorbereitet – in einer späteren Lektion lernst du, wie du es dir selbst einstellen kannst.

Einfache Linie zeichnen

1. Wähle in deiner Werkzeugleiste, das Werkzeug Zeichenstift aus.

2. Stelle das Kontextmenü ein

  • Färbe die Konturfarbe in beliebiger Farbe.
  • Stelle die Konturbreite auf 5 pt.

3. Zeichne die Linie nach.

  1. Klicke auf den linken Knotenpunkt (das blauumrandete Quadrat in der Vorlage).
  2. Klicke auf den rechten Knotenpunkt.

4. Beende das Zeichnen der Linie mit einem Doppelklick auf den letzten Knotenpunt oder dem Shortcut P.

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🧩 Knotenpunkte I
Wenn du mehrere Knotenpunkte setzt, verändert sich die Farbe dieser. Weiße Quadrate sind die inaktiven Knotenpunkte. Das blaue Quadrat ist der aktive Knotenpunkt, von dem aus sich die Linie fortsetzt oder der von Einstellungen im Kontext-Menü betroffen ist.
Wenn du mit dem Zeichenstift auf einen inaktiven Knotenpunkt klickst, löscht du diesen.

Dreieck-Muster zeichnen

1. Zeichne die vorgegebene Linie mit dem Zeichenstift nach.

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🧩 Knotenpunkte II
Eine Linie besteht aus mehreren Knotenpunkten. Diese Knotenpunkte stellen Eckpunkte der Linie dar, zwischen denen sie den kürzesten Weg nimmt, sofern du keine weiteren Einstellungen vornimmst. Die Reihenfolge der Knotenpunkte wird dabei eingehalten.

Hügel-Muster formen

1. Zeichne die vorgegebene Linie mit dem Zeichenstift nach. Dabei entsteht erstmal wieder ein Dreiecks-Muster.

2. Wandle den vierten Knotenpunkt um.

  1. Wähle in der Werkzeugleiste das Knotenwerkzeug aus.
  2. Klicke den vierten Knotenpunkt deiner Linie an.
  3. Wähle im Kontextmenü »in Glatt umwandeln« aus.

3. Ziehe den sechsten Knotenpunkt zu einem Hügel.

  1. Wandle den sechsten Knotenpunkt »in Glatt umwandeln« um.
  • Ziehe den linken Griffpunkt nach links, bis er auf der gleichen Höhe ist wie der fünfte Knotenpunkt.
  • Ziehe den rechten Griffpunkt nach rechts, bis er auf der gleichen Höhe ist wie der siebte Knotenpunkt


Wenn die »magnetische Ausrichtung« angeschaltet ist und du Shift gedrückt hältst, clippen die Griffpunkte gleichmäßig vertikal und horizontal zu deinen Linien.
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🧩 Knotenpunkte III
Wenn du eine Linie erstellst, achte darauf so wenige Knotenpunkte zu platzieren wie möglich. Jeder Knotenpunkt beeinflusst die Art und Weise wie Rundungen und Kurven entstehen, die du bei komplexeren Formen aufeinander abstimmen musst. Sonst entstehen sichtbare Brüche in der Linienführung.
Wie du siehst, reichen für eine schöne Rundung bereits drei Knotenpunkte aus.

Wellen-Muster zeichnen

1. Zeichne die Linie entsprechend der vorgegebenen Knotenpunkte nach.

2. Wandle alle Knotenpunkte in Hügel um wie zuvor.

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🧩 Knotenpunkt IV
Wenn du einen Knotenpunkt erzeugst ist dieser immer ein spitzer Knotenpunkt, der durch ein Quadrat gekennzeichnet wird. Sobald du auf »in Glatt umwandeln« klickst, wird er zu einem glatten Knotenpunkt und durch einem Kreis gekennzeichnet. Die ursprüngliche Funktion des Knotenpunkts als Eckpunkt bleibt dabei erhalten, jedoch verändert sich die Art wie die Linie sich verhält. Der Kreis soll dir nur anzeigen, dass der Knotenpunkt transformiert ist, damit du es nicht ständig im Kontextmenü überprüfen musst.
Mit einem Klick auf »in Spitze umwandeln« kannst du das Quadrat zurückholen und die Linie wieder in eine Grade umwandeln.
Mit einem Klick auf »in Smart umwandeln« sucht Affinity die optimale Linienführung zwischen zwei Knotenpunkten. Der Knotenpunkt-Kreis wird durch ein weiteren, kleineren Kreis ergänzt. Sobald du einen der Griffpunkte des Knotenpunkts bewegst (und damit die optimale Linienführung veränderst), wird der smarte Knotenpunkt automatische wieder zu einem glatten Knotenpunkt.

Schlaufen-Muster zeichnen

1. Zeichne die Linie entsprechend der vorgegeben Eckpunkte nach.

2. Erstelle das Wellen-Muster wie zuvor.

3. Wandele den dritten und fünften Knotenpunkt in Schlaufen um.

  • Ziehe einen der beiden Griffpunkte über den ausgewählten Knotenpunkt hinweg bis auf die Höhe des darüber liegenden Knotenpunktes.
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Freie Linien ziehen. Freihand

Was du brauchst

Material

  • Dein Affinity-Dokument für diesen Kurs

Werkzeug

  • Verschieben-Tool
  • Zeichenstift
  • Knotenwerkzeug

Fenster/Panel

  • Ebenen-Panel
  • Farb-Panel
JPG 2026 05 03 GruSta LK011 01

Wie du’s machst

1. Wähle den Zeichenstift in der Werkzeugleiste aus.

2. Stelle im Kontextmenü eine beliebige Farbe und Konturbreite von 3 pt ein.

3. Zeichne die entsprechenden Muster aus der Vorlage als freie Linien auf die orangene Arbeitsfläche.

  • Dreieck-Muster
  • Hügel-Muster
  • Wellen-Muster
  • Schlaufen-Muster
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🔥
In deinem Arbeitsdokument für die Lektion ist kein Raster voreingestellt. Entsprechend wichtig ist für gleichmäßig platzierte Punkte die Verwendung von Shift sowie das die »magnetische Ausrichtung« angeschaltet ist. Dennoch brauchst es nicht zu genau zu nehmen – die Linien dürfen wie hingekritzelt aussehen.

Puh! Hast du jetzt einen Knoten im Kopf? Keine Sorge, es erfordert ein wenig Übung und Ausprobieren, bis du die verschiedenen Funktionen, die durch Klicks und Kontext-Menü ausgelöst werden, verinnerlicht hast.

Dafür kannst du mit diesen Linien eigentlich alle Gestaltungselemente erstellen, die du dir vorstellen kannst. Unterschiedliche Konturbreiten und -arten, Varianten mit geschlossener Linie und Füllung, Brushs – die Linie ist wandlungsfähig und kann sehr wirkungsvoll eingesetzt werden. Zudem lassen sich Linien mit weiteren Werkzeugen fusionieren. Weil das cool ist, lernst du als nächstes, wie du einen Text an Linien beziehungsweise eine Form knüpfst.

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Ein Dokument erstellen https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m02-dokument-erstellen/ https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m02-dokument-erstellen/#comments Sat, 18 Jul 2026 14:15:00 +0000 https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m02-dokument-erstellen/ Weiterlesen

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Der erste Schritt in Affinity ist – wie bei vielen anderen Programmen auch – das Erstellen deines Dokuments. Es funktioniert grundsätzlich ähnlich wie überall auch, und du kannst zunächst die meisten Einstellungsoptionen links liegen lassen. Dabei handelt es sich um Funktionen für spezielle Anwendungszwecke, die sich im späteren Verlauf deiner Reise Stück für Stück mit Affinity entschlüsseln werden.

Ein Affinity-Projekt anlegen

1. Sobald du Affinity Studio geöffnet und das Programm geladen hat, erscheinen zwei Fenster auf deinem Bildschirm. Die eigentliche Programmoberfläche wird von dem Willkommensfenster überlagert. Dort kannst du bereits begonnene Dokumente öffnen und aus Vorlagen auswählen.

2. Um ein neues Dokument zu erstellen, klickst du auf das grüne Plus in der oberen, rechten Ecke des Willkommensfensters.


    Falls du das Willkommensfenster nach dem Start nicht siehst oder weggeklickt hast, kannst du es öffnen, indem du:
    • in der Menüleiste: Datei → Neu auswählst.
    • den Shortcut: Strg+N | Cmd+N eingibst.

    JPG 2026 05 03 GruSta LK002 1

    3. Daraufhin wechselt das Fenster zum Dialogfeld »Neues Dokument«.

    • Dort hast du die Wahl zwischen Presets – voreingestellten Dokumenten – und Dokumenteinstellungen. Erstere ignorierst du zunächst, da du für dieses Projekt des Gestaltungskurses individuelle Einstellungen vornimmst.

    4. Gebe bei den Dokumenteneinstellungen auf der rechten Seite folgende Werte ein:

    1. Artboards: aus
    2. Dokumenteneinheit: Pixel
    3. DPI: 300
    4. Seitenbreite: 3.000 px
    5. Seitenhöhe: 3.000 px
    6. Farbformat: RGB/8 (wie Voreinstellung)
    7. Farbprofil: sRGB IEC61966-2.1 (wie Voreinstellung)
    8. Transparenter Hintergrund: aus
    • den Rest der Einstellungen ignorierst du zunächst; auf diese werden wir erst in späteren Lektionen des Kurses eingehen.

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    5. Wenn du alle Einstellungen wie beschrieben vorgenommen hast, sollten deine Dokumenteneinstellungen wie folgt aussehen:

    6. Klicke unterhalb der Einstellungen auf »Dokument erstellen« und dein Dokument/Arbeitsbereich öffnet sich auf der Arbeitsoberfläche.

    JPG 2026 05 03 GruSta LK002 3

    🧩 Arbeitsbereich I
    Da die Begriffe ein wenig verschwimmen:
    • Dokument: Affinitys Bezeichnung für den gesamten Arbeitsbereiche, dessen Einstellungen und alle Elemente, die darauf platziert sind.
    • Datei: Bezeichnung für das Dokument im Rahmen von Ordnerstrukturen – also außerhalb des Programms. Affinity-Dateien haben das eigene Dateiformat .af und sind mit dem Affinity-Logo versehen.
    • Arbeitsbereich: Meint den Teil, der auf der Arbeitsoberfläche weiß dargestellt wird und den Einstellungen des Dokuments entspricht.
    • Projekt: Im Laufe der Zeit wird es immer wahrscheinlicher, dass von Projekten die Rede ist. Denn ein größeres Projekt, wie das Setzen eines Buches, kann aus mehreren Dokumenten bestehen, die in einem übergeordneten Dokument verknüpft werden.

    Sicher ist sicher: Dokument speichern

    🔥Automatisch Speichern

    Affinity führt in regelmäßigen Abständen eine automatische Zwischenspeicherung durch, um dein Dokument im Fall eines Absturzes wiederherstellen zu können. Nach dem erneuten Öffnen von Affinity wird dir in einem Dialogfeld das Laden der Wiederherstellungsdatei angeboten. Bestätige dies, um den letzten automatischen Speicherstand zu erhalten.

    Denk trotzdem dran, eigenhändig zu speichern!

    1. Sobald du dein Projekt erstellt hast, speicherst du es, indem du

    • über die Menüleiste: Datei → Speichern auswählst oder
    • den Shortcut: Strg+S / Cmd+S nutzt.

    2. Daraufhin öffnet sich der für dein Betriebssystem übliche Speichern-Dialog und du kannst den Ablageort und Dateinamen eingeben.

    3. Klicke auf den Button »Speichern« innerhalb des Speichern-Dialogs.

    🧩 Wie du Affinity-Projekte am Besten ablegst:
    Affinity stellt keine eigene Versionierung deines Projektes her – diese kannst du jedoch durch strategische Speicherstände abbilden. Dabei erstellst du zunächst für jedes Projekt einen eigenen Ordner. Die Benennung erfolgt dann so, dass du eindeutige Rückschlüsse auf den Zustand des Affinity-Dokuments vornehmen kannst.
    • Beispiel: Datum-Projektname-Version
      → 2026-01-15-Lektion1-V1
    Nach längerem Arbeiten an dem Projekt – zum Beispiel an einem anderen Tag – kannst du sowohl das Datum als auch die Versionsnummierung ändern, indem du Datei → Speichern unter (Strg+Shift+S / Shift+Cmd+S) auswählst und den Dateinamen anpasst.
    • Beispiel: neuesDatum-Projektname-neueVersion
      → 2026-01-17-Lektion1-V4
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    https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m02-dokument-erstellen/feed/ 0 https://www.selberbuchbinden.de/favicon.ico https://www.selberbuchbinden.de/favicon.ico
    Einführung in Affinity https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m01-einfuehrung/ https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m01-einfuehrung/#comments Sat, 18 Jul 2026 14:14:00 +0000 https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m01-einfuehrung/ Weiterlesen

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    Vorwort 1: Diesen Kurs habe ich nicht alleine erstellt. Die Ehre gebührt ebenso einer weiteren buch-verrückten Person – Sophie –, die sich tief-tief-tief-tief in Affinity und Gestaltung hereingearbeitet hat. Wir haben zusammen das Konzept für diesen Online-Kurs aus einem Vor-Ort-Workshop herausgearbeitet, Texte geschrieben, Bilder und Videos aufgenommen und bearbeitet. Der Kurs wird zudem an anderer Stelle veröffentlicht – du bekommst ihn hier, damit der direkt in den Zirkel eingebunden ist.

    Vorwort 2: Wir benutzen das Programm Affinity – andere Layout-Programme sind aber ähnlich aufgebaut. In diesem Grundkurs gehen wir vor allem auf die richtige Verwendung der Werkzeuge ein und wollen dir die Möglichkeiten eröffnen dich tiefer in die digitale Gestaltung einzuarbeiten. Dies geht auch in einem anderen Programm – du musst nur die analogen Werkzeuge und Funktionen in diesem herausarbeiten.
    Wenn du’s dir jedoch leichter machen möchtest, kannst du dir Affinity kostenlos herunterladen. Du benötigst nur einen Canva-Account um dich einzuloggen.

    Affinity einrichten

    Zunächst gilt es Affinity für dich einzurichten. Du kannst die Arbeitsoberfläche komplett nach deinem Belieben anpassen – nur dass du aktuell noch gar nicht weißt, welche Werkzeuge und Funktionen du brauchst. Deswegen haben wir dir ein Studio vorbereitet, mit dem du in diesem Kurs arbeiten kannst. Alle Bilder und Videos, die diesen Kurs begleiten, sind mit diesen Einstellungen gemacht, sodass du dich gut orientieren kannst.

    Affinity
    Affinity war früher in drei Programme für Layout, Vektorgrafik und Bildbearbeitung aufgeteilt – die aktuelle Version Affinity Studio fasst alle Komponenten in einem Programm zusammen. Damit nicht alle Werkzeuge für alle Funktionen auf der Programmoberfläche liegen, hat Affinity sogenannte Studios entwickelt, die du im linken Abschnitt der Symbolleiste umschalten kannst. Die mitgelieferten Studios entsprechen dabei weitestgehend den alten Oberflächen der Programme. Du kannst aber auch eigene Studios entwickeln, abspeichern und übertragen.
    1. Lade dir hier das Studio »ArtsCraft Level 1« herunter.
    2. Öffne Affinity Studio.
    3. Klicke das Willkommensfenster über das X rechts oben weg.
    4. Öffne das Studio-Menü in der Symbolleiste.
    5. Öffne mit einem Rechtklick auf die Studio-Auswahl das Rechtklick-Dialogfeld.
    6. Wähle Importieren und suche das zuvor heruntergeladene Studio über das Systemfenster. Klicke auf »Öffnen«.
    ArtsCraft-Studio
    Nun ist das »ArtsCraft Level 1«-Studio in deiner Studioliste aufgenommen. Wenn du es übersichtlicher magst, kannst du die Studios, die du nicht brauchst, im Studio-Menü ausblenden.
    GIF 2026 05 04 GruSta LK001 01

    Wenn du das erledigt hast, kannst du nun mit dem eigentlichen Kurs starten.



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    https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m01-einfuehrung/feed/ 0 https://www.selberbuchbinden.de/favicon.ico https://www.selberbuchbinden.de/favicon.ico
    Bilder einfügen https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m09-bilder-einfuegen/ https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m09-bilder-einfuegen/#comments Sat, 18 Jul 2026 14:13:00 +0000 https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m09-bilder-einfuegen/ Weiterlesen

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    Für das violette Feld sind zwei Bilder vorgesehen, eins im rechteckigen und eins im runden Rahmen.

    Bilder sind wichtige, aber auch schwierige Elemente in Gestaltungen. Umso wichtiger ist es richtige Werkzeug anzuwenden, um die volle Kontrolle über das Bild zu haben. Zudem eröffnet dir der Bilderrahmen den Zugang zu Affinitys Bildbearbungstools, die an dieser Stelle wiederum zu kurz kommen werden. Aber du schaffst hiermit die richtige Grundlage.

    Dafür lernst du hier, wie du

    • Bilderrahmen aufziehst.
    • Bilder in den Rahmen einfügst.
    • die Position des Bildes innerhalb des Bilderrahmens bewegst.
    • die Skalierung des Bildes anpasst.
    • die Kontur für den Bilderrahmen nutzt.

    Bilder in Bilderrahmen einfügen

    Was du brauchst

    Material

    • Dein Affinity-Dokument für diesen Kurs
    • Ein Bild aus der Bildauswahl

    Werkzeug

    • Bilderrahmen-Tool
    • rechteckiges Bilderrahmen-Tool
    • elliptisches Bilderrahmen-Tool

    Fenster/Panel

    • Farb-Panel
    • Ebenen-Panel

    JPG 2026 05 03 GruSta LK014 01

    Wie du’s machst

    Bilderrahmen einfügen

    1. Wähle in der Werkzeugleiste den rechteckigen Bilderrahmen aus.

    2. Ziehe auf deiner lila Arbeitsfläche einen beliebig großen Rahmen auf.

    JPG 2026 05 03 GruSta LK014 02
    🧩 Bilderrahmen I
    Auf den ersten Blick sehen die Bilderrahmen-Elemente und die Form-Elemente – vor allem als Ellipse und Rechteck – sehr ähnlich aus. Das gilt sowohl für die Darstellung im Arbeitsfläche, als auch in der Werkzeugleiste, wo sich die Bilderrahmen nur durch ein Kreuz durch Form unterscheiden.
    Entscheidend ist das Kontext-Menü, wo es für den Bilderrahmen spezielle Funktionen für das Laden, Ausrichten und Bearbeiten von Bild-Dateien gibt. Da mit Affinity auch Fotobearbeitung gemacht werden kann, entfaltet sich bei letzterem eine große Palette an Funktionen, die hier direkt verknüpft sind.
    Berücksichtige das ein Bildrahmen das Form-Tool nicht ersetzt. Wenn du Formen aufziehen möchtest und Flächen einfärbst, nutze dafür weiterhin Formen, damit du deren spezifisches Kontext-Menü angezeigt bekommst.

    Bilder platzieren

    1. Klicke im Kontextmenü auf den Button »Bild ersetzen«.

    2. Wähle ein Bild in deinem Explorer aus.

    3. Nach Auswahl des Bildes klicke auf »Öffnen«.

    🔥
    Beim Einfügen von Bildern gibt es zwei Aspekte zu beachten:
    1. Bilder aus dem Internet sind (wie fast alles) urheberrechtlich geschützt. Die Verwendung von Bildern für Veröffentlichungen ist somit nicht legitim, beziehungsweise vorher mit dem*der Urheber*in abzuklären.
    2. Du musst auf die Auflösung des Bildes achten. Wenn die Auflösung des Bildes in der Relation zum Rahmen bzw. der Gesamtgröße des Dokuments zu klein ist, ist das Bild verpixelt. Eine zu große Auflösung hingegen stellt kein Problem dar.
    • Pixel die in einem Bild nicht vorhanden sind, können nicht erstellt werden – auch KI-Modelle sind nicht dazu in der Lage Pixel-Informationen einzufügen, die nicht vorhanden sind.
    •  Verweis auf die Möglichkeit von Affinity zum Glätten der Bilder ggf. eher Fortgeschritten.

    Bildausschnitt verschieben

    1. Wähle in der Werkzeugleiste das Verschieben-Tool aus.

    2. Klicke deinen Bildrahmen an.

    3. Fahre mit deinem Mauszeiger über dein eingefügtes Bild.

    • In der Mitte des Bildes hast du einen Kreis mit Pfeilen, mit dem du die Position und Drehung des Bildes anpassen kannst. Während du das Bilder verschiebst, werden die Teile des Bildes, die außerhalb des Rahmens liegen transparent eingeblendet, damit du dich orientieren kannst.

    4. Verschiebe mithilfe des Kreises in der Mitte dein Bild individuell oder drehe es.

    Bildausschnitt vergrößern / verkleinern

    1. Erstelle einen kreisförmigen Bildrahmen mit dem elliptischen Bildrahmen-Tool.

    2. Platziere das gleiche Bild wie zuvor in den Bildrahmen.

    3. Vergrößere individuell die Größe des Bildes im Bildrahmen an, indem du den Größenregler unterhalb des Bildrahmens verschiebst.

    • Du kannst das Bild auch verkleinern, an dieser Stelle vergrößern wir es allerdings.

    4. Schiebe den elliptischen Bilderrahmen über deinen rechteckigen Bilderrahmen.

    JPG 2026 05 03 GruSta LK014 05

    5. Ergänze eine Kontur um deinen elliptischen Bilderrahmen.

    • Konturbreite in 3 pt.
    • Konturfarbe in der Hintergrundfarbe deiner Arbeitsfläche.
    🧩 Bilderrahmen II
    Die Standardeinstellung innerhalb der Eigenschaften aus dem Kontextmenü lautet »Maximal passend skalieren«, d.h. dein Bild wird an die Größe deines Bildrahmens angepasst.
    »Minimal passend skalieren« bedeutet, dass das Bild so eingefügt wird, dass es vollständig angezeigt wird. Wenn das Seitenverhältnis des Rahmens nicht mit denen des Bildes nicht übereinstimmt, füllt es diesen nicht komplett aus.
    Bei »Passend drehen« wird es entsprechend des Bildrahmens gestaucht und gestreckt.
    »Ohne« bedeutet, es erscheint in Originalgröße bzw. kann über das Kontextmenü über die Bildinformationen skaliert werden.


    Wie dir vielleicht bereits aufgefallen ist, gibt es kein freies Feld mehr. Du bist fertig. Fertig damit die grundlegendsten Werkzeuge und Funktionen von Affinity kennenzulernen. Da ist noch viel mehr, was es zu lernen und auszuprobieren gibt, doch für den Anfang bist du gut aufgestellt.

    Du kannst jetzt beginnen deine eigenen Projekte mit Affinity umzusetzen – die Grundkenntnisse werden dir helfen, dich mit Anleitungen aus dem Internet, Experimenten und selbst gesteckten Zielen weiterzuentwickeln.

    Um ehrlich zu sein fehlt jetzt eigentlich noch ein letzter Schritt. Dein Dokument ist zwar fertig gestaltet, aber als Affinity-Datei doch recht unhandlich. Deswegen lernst du zuletzt noch, wie du es Exportieren kannst.

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    https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m09-bilder-einfuegen/feed/ 0 https://www.selberbuchbinden.de/favicon.ico https://www.selberbuchbinden.de/favicon.ico
    Kontur https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m05-kontur/ https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m05-kontur/#comments Sat, 18 Jul 2026 13:54:00 +0000 https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m05-kontur/ Weiterlesen

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    Das grüne Feld nutzt du nun um weitere Formen zu erstellen – es gibt schließlich mehr Formen als nur Rechtecke in dieser Welt. Zusätzlich wirst du eine zweite Farboption kennenlernen, die deine Gestaltung prägen kann: die Kontur. Hier wird es vielfältig und bunt.

    Dafür lernst du, wie du:

    • Kreise und Dreiecke erstellst.
    • die Kontur konfigurierst und einfärbst.
    • einen Farbverlauf herstellst.

    Konturarten anwenden

    Was du brauchst

    Material

    • Dein Affinity-Dokument für diesen Kurs

    Werkzeug

    • Verschieben-Tool
    • Formen-Tool
      • Rechteck
      • Ellipse
      • Dreieck

    Fenster/Panel

    • Farb-Panel
    • Ebenen-Panel
    • Transformieren-Panel
    JPG 2026 05 03 GruSta LK009 01

    Wie du’s machst

    Formen platzieren

    1. Wähle in deiner Werkzeugleiste, das Formen-Tool aus.

    1. Ziehe ein Quadrat mit dem Rechteck-Tool auf.
    2. Ziehe einen Kreis mit dem Ellipse-Tool auf.
    3. Ziehe ein Dreieck mit dem Multi-Form-Tool auf.
    JPG 2026 05 03 GruSta LK009 02
    ✨ Shift II
    Um die Seitenverhältnisse einer Form im Verhältnis 1:1 fixieren zu lassen, drückst du Shift, während du deine Formen aufziehst. Lasse Shift erst los, wenn die Form die gewünschte Größe hat. Dadurch werden Rechtecke Quadrate und Ellipsen werden Kreise.
    Alternativ kannst du im Transformieren-Panel die Breite und Höhe entsprechend anpassen.

    Konturbreite einstellen einer einfachen Kontur

    1. Wähle das Quadrat aus und passe im Kontextmenü des Formen-Tools die Strichstärke an.

    1. Klicke im Kontextmenü auf die »Kontureinstellungen«.
    2. Gib eine Konturbreite von 3 pt ein.

    2. Wiederhole dies für den Kreis und das Dreieck.

    Kontur einfärben

    1. Wähle das Quadrat aus.

    2. Entferne die Füllungsfarbe.

    1. Klicke auf die Füllungsfarbe im Farbpanel.
    2. Wähle Transparenz aus.

    3. Klicke auf die Konturfarbe im Farbpanel und wähle eine beliebige Farbe im Farbrad.

    4. Wiederhole dies für den Kreis und das Dreieck.

    JPG 2026 05 03 GruSta LK006 02

    Farbverlauf einstellen

    1. Wähle das Dreieck aus.

    2. Klicke im Kontextmenü die Konturfarbe.

    3. Klicke im Fenster Konturfarbe auf den Reiter »Verlauf«.

    4. Färbe den linken Farbpunkt ein:

    1. Wähle den linken Farbpunkt der Verlauf-Ansicht.
    2. Klicke auf Farbe.
    3. Färbe den Punkt in einer Farbe deiner Wahl.

    Sollte dir hier nicht das Farbrad angezeigt werden, wähle HSL-Farbrad über das Dropdown-Menü.

    5. Der rechte Farbpunkt:

    1. Wähle den rechten Farbpunkt des Verlauf-Fensters.
    2. Klicke auf Farbe.
    3. Färbe den Punkt in einer Farbe deiner Wahl.

    Konturstil anpassen – Stricheln

    1. Wähle das Quadrat aus.

    2. Klicke im Kontextmenü auf den Button »Kontureinstellungen bearbeiten«.

    3. Verändere im Kontur-Fenster die Linie:

    1. Wähle unter Stil den Button »gestrichelt« aus.
    2. Passe die Phasenabstände an: 2 | 4 | 0 | 0 | 0 | 0
    3. Klicke auf den Button »Ausgeglichen«.
    🧩 Kontur II
    Phasenabstände verändern die Art und Weise, wie deine gestrichelte Linie aussieht und wie weit die Striche oder Punkte voneinander entfernt sind. Eine schnelle Art, schöne Abstände zu berechnen, gibt es nicht – stattdessen lohnt es sich, ein bisschen daran herumzuprobieren.
    Wenn du »Ausgeglichen« aktivierst, werden damit die Striche gleichmäßig in die Ecken der Form verteilt, selbst wenn dafür die Phasen nicht ganz eingehalten werden können.

    Konturstil anpassen – Punkten + Farbverlauf

    1. Wähle den Kreis aus.

    2. Erstelle einen Verlauf

    1. Farbpunkt links: weiß
    2. Farbpunkt rechts: beliebiger Farbton
    3. Punkte die Kontur, indem du unter der gestrichelten Kontur bei der ersten Phase den Wert 0 angibst.

    3. Stelle die Phasenabstände ein: 0 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0

    JPG 2026 05 03 GruSta LK009 07
    🧩 Kontur III
    Tatsächlich wirst du – je nachdem, welche Gestaltungen du in Zukunft machst – eher selten in die Verlegenheit kommen eine Kontur um ein Element herum mit einem anderen Konturstil als der durchgezogenen Linien zu versehen. Konturen allgemein sind eher sparsam und bewusst zu verwenden.
    Die häufigere Anwendung findest du bei den einfachen Linien, die du in der nächsten Lektion kennen lernst.

    Mit der Kontur hast du nun eine variantenreiche Funktion mit vielen Anwendungsfällen kenngelernt. Tatsächlich kannst du sie auf viele Gestaltungselemente anwenden, zum Beispiel auch auf Texte – auch wenn das nicht immer sinnvoll ist.

    Zudem weißt du wie du Farbverläufe erstellst, die sich auch immer dort anwenden lassen, wo es farbig wird.

    Im nächsten Schritt zeichnest du freie Linien – ohne einen Krampf in der Maushand zu bekommen oder mit dem Stift alles zu verwackeln.


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    https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m05-kontur/feed/ 0 https://www.selberbuchbinden.de/favicon.ico https://www.selberbuchbinden.de/favicon.ico
    Grafiktext https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m04-grafiktext/ https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m04-grafiktext/#comments Sat, 18 Jul 2026 13:52:00 +0000 https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m04-grafiktext/ Weiterlesen

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    Wie versprochen, fangen wir gleich mit einem Text-Element an. Der Grafiktext ist das Tool für die Gestaltung für großen Schriftzüge beispielsweise auf Plakaten oder Social Media-Posts. Allerdings ist es nicht empfehlenswert, mehr als einen Satz damit zu schreiben. Viel von dem, was du hier ausprobierst, wird dir später bei den anderen Text-Werkzeugen nutzen.

    Du lernst hierfür, wie du:

    • ein Grafiktext-Feld aufziehst.
    • den Grafiktext positionierst und dafür Hilfslinien verwendest.
    • Schriftart und Schriftgröße für deinen Text festlegst.
    • deinen Schriftzug einfärbst.

    Dein Erstes Wort

    Was du brauchst

    Material

    • Dein Affinity-Dokument für diesen Kurs
    • ein Wort mit mindesten 10 Buchstaben

    Werkzeug

    • Grafiktext-Tool
    • Verschieben-Tool
    • Magnetische Ausrichtung
    JPG 2026 05 03 GruSta LK007 01

    Wie du’s machst

    Nachdem du deine Arbeitsfläche aufgeteilt und die Hintergründe eingefärbt hast, beginnen wir mit dem Ausfüllen der ersten Fläche mit einem Grafiktext-Element. Dafür brauchst du ein Wort. Du kannst dir selbst eines mit mindestens 10 Buchstaben ausdenken oder du suchst dir eines aus der Liste aus:

    • Igelhäuschen
    • Wanderschaft
    • Freundschaft
    • Klaviertaste
    • Sommerregen
    • Schneeflocke

    Grafiktext aufziehen

    1. Wähle das Tool Grafiktext aus.


    Sobald du auf das Grafiktext-Werkzeug klickst, ändert sich dein Mauszeiger in ein Kreuz mit einem beistehenden A.

    2. Ziehe den Grafiktext – genauso wie zuvor beim Rechteck – an einem beliebigen Punkt auf dem gelb-gefärbten Teil Arbeitsfläche auf.


    Die Größe der Schrift (mit Ober- und Unterlängen) entspricht der Höhe des Grafiktextfeldes. Beim Aufziehen wird dies durch die Versalie »A« angedeutet, bei dem jedoch die Unterlänge nicht abgebildet ist.

    2. Tippe das Wort ein.


    Je nachdem, wie groß du das Feld für den Grafiktext angelegt hast, wird das Wort komplett oder nur teilweise auf der Arbeitsfläche dargestellt. Falls die Schrift zu groß und das Wort zu lang ist, ragen die letzten Buchstaben über deine Arbeitsfläche hinaus und werden nicht angezeigt – da sind sie dennoch.


    4. Verschiebe den Grafiktext wie das Rechteck, mit dem Verschieben-Tool.

    5. Ziehe den Grafiktext mittig auf die gelbe Arbeitsfläche.


    🧩 Magnetische Ausrichtung III
    Wie bei der Positionierung der Rechtecke, tauchen auch hier wieder magnetische Hilfslinien auf, sobald du das Element in die Nähe der Mitte ziehst. Dabei erkennt Affinity meist recht gut, welche Elemente du in Beziehung setzen möchtest. Wenn du jedoch mehrere überlagernde Elemente zueinander positionieren möchtest, können dir mehrere oder die falschen Hilfslinien angeboten werden. Dann musst du genau hinschauen, ob’s passt und im Zweifelsfall die magnetische Ausrichtung in der Symbolleiste ausschalten.

    Text gestalten

    Meist genügt es aber nicht, nur das Wort hinzuschreiben – es will auch gestaltet werden.

    Was du brauchst

    Material

    • Dein Affinity-Dokument für diesen Kurs

    Werkzeug

    • Verschieben-Tool
    • Magnetische Ausrichtung

    Fenster/Panel

    • Grafiktext-Kontextmenü
    • Farbpanel

    JPG 2026 05 03 GruSta LK008 01

    Schriftgröße ändern

    Um die Größe des Textes zu verändern, hast du zwei Möglichkeiten:

    • Du kannst die Griffpunkte verwenden.
      1. Wähle einen Skalierungspunkt auf der rechten Seite des Grafiktextes mit dem Verschieben-Tool aus.
      2. Ziehe den Skalierungspunkt an die rechte Kante deiner Arbeitsfläche.
      3. Wiederhole dies auf der linken Seite des Grafiktextes / der Arbeitsfläche.


    Es ist intuitiver, die Griffpunkte zu verwenden, um die Größe von Grafiktexten anzupassen – vor allem, wenn du ihn zukünftig zusammen mit mehreren weiteren Elementen einsetzt.
    Die Schriftgröße von Grafiktext passt sich immer dem Rahmen an. Dabei ändert sich sowohl die Höhe als auch die Breite des Grafiktextes – denn sie sind im selben Verhältnis fixiert, damit die ursprünglichen Proportionen der Schrift erhalten bleiben.

    • Passe die Schriftgröße über das Grafiktext-Kontextmenü an.

      1. Wähle mit dem Verschieben-Tool deinen Grafiktext aus.
      2. Klicke im Kontextmenü auf das Feld Schriftgröße.
    • Wähle im Dropdownmenü eine beliebige Schriftgröße aus.
    • Gib eine beliebige Schriftgröße in das Feld ein.


    Wenn du deinen Grafiktext ausgewählt hast, und kein Cursor zu sehen ist, kannst du die Schriftgröße direkt anpassen. Sollte ein Cursor vorhanden sein, musst du das Wort mit einem Doppelklick markieren, für eine gleichmäßige Veränderung der Schriftgröße.
    🧩 Menüführung
    Das Kontextmenü verändert sich mit dem Werkzeug oder Element, das du gerade ausgewählt hast. Dort sind zudem die Einstellungen für ein Element hinterlegt.

    Wenn du das Grafiktext-Tool auswählst, wird das Grafiktext-Kontextmenü angezeigt. Wenn du auf den Hintergrund klickst, bekommst du wieder das Form-Kontextmenü angezeigt.

    Schrift ändern

    1. Wähle im Grafiktext-Kontextmenü das Feld Schriftfamilie aus.

    1. Öffne das Dropdownmenü für die Schriftfamilien.
    2. Wähle eine beliebige Schrift aus.


    Während der Auswahl deiner Schrift, kannst du mit dem Mauszeiger im Dropdownmenü über die Schriftfamilien fahren. Dies verändert die Schrift deines Textes, ohne das du die Schrift ausgewählt hast. Wenn du dich für eine der Schriften entschieden hast, bestätigst du deine Auswahl mit einem Linksklick.

    2. Suche dir einen Schriftschnitt zu deiner ausgewählten Schriftfamilie aus.

    1. Klicke auf das Dropdownmenü Schriftstil.
    2. Wähle einen beliebigen Schriftschnitt aus.
    🧩Schriften/Fonts I
    Die bekanntesten Schriftschnitte sind halbfett und kursiv und werden bei guten Schriftfamilien eigens für den Font entwickelt. Schriftschnitte verändern sich in ihrer Schriftstärke, Schriftlage sowie Schriftbreite. Gut ausgebaute Schriften haben eine breite Varianz an Schriftschnitten.
    Eine der bekanntesten Schriften mit einer weiten Varianz an Schriftschnitten stellt beispielsweise die Schriftfamilie Univers von Adrian Frutiger dar.
    Wenn du eine Schrift verwenden möchtest, die sehr viele verschiedene Schriftschnitte hat, kannst du die Schriftfamilie Noto von Google Fonts ausprobieren. Diese Schrift und ihre verschiedenen Varianten wurden für die Bebilderung dieser Lektion verwendet.

    Schriftfarbe ändern

    1. Wähle den Grafiktext aus.

    2. Suche im Farbpanel mithilfe der Füllungsfarbe – wie beim Rechteck – eine beliebige Farbe für deine Schrift aus.

    🧩 Kontrast
    Wenn du mit verschiedenen Farben aufeinander arbeitest, musst du ein wenig auf den Kontrast achten, sodass dein Text lesbar bleibt.
    Am einfachsten ist, wenn du:
    • auf hellem Hintergrund dunkle Schrift verwendest.
    • auf dunklem Hintergrund helle Schrift verwendest.
    Im Idealfall vermeidest du den gleichen Farbton zu nutzen, wie im Hintergrund. Besser ist die Komplementärfarbe, die auf dem Farbkreis gegenüberliegt.
    JPG 2026 05 03 GruSta LK008 06

    1. Nachdem du deinen Grafiktext gestaltet hast, positionierst du ihn wieder zentriert auf deiner gelben-Arbeitsfläche.


    Die unterschiedlichen Dimensionen der Schriftfamilien und Schriftschnitte kann die Größe und damit die Position deiner Schrift stark verändern. Daher ist es nötig die Positionierung deines Grafiktextes nach der Schriftgestaltung zu überprüfen.
    GIF 2026 05 04 GruSta LK008 07
    🧩 Grafiktext vs. Rahmentext
    Du wirst in diesem Kurs zwei unterschiedliche Tools für das Einfügen von Text in deine Arbeitsoberfläche kennenlernen. Die Unterschiede mögen auf den ersten Blick banal wirken, aber sie führen zu eine grundsätzlich anderen Bedienung und Anwendungsfällen.
    Wichtig zu merken für den Grafiktext ist:
    • Die Schriftgröße und -form passt sich immer dem Elementrahmen an.
    • Du kannst damit Text an Linien verknüpfen.
    • Es lassen sich damit gut, kurze Texte oder einzelne Worte facettenreich gestalten.
    Komplexe Layout mit langen Fließtexten sind damit jedoch nicht empfehlenswert.

    So, jetzt hast du schreiben gelernt. Zumindest eine der Varianten, die Affinity zu bieten hat. Doch bevor du weitere Text-Tools kennenlernst, beschäftigst du dich erstmal mit der Kontur als Möglichkeit Elemente mit einer umlaufenden Linie zu versehen.

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    https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m04-grafiktext/feed/ 0 https://www.selberbuchbinden.de/favicon.ico https://www.selberbuchbinden.de/favicon.ico
    Farbigen Hintergrund erstellen https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m03-hintergrund/ https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m03-hintergrund/#comments Sat, 18 Jul 2026 13:46:00 +0000 https://www.selberbuchbinden.de/artscraft/m03-hintergrund/ Weiterlesen

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    Als erstes – in den meisten Projekten – legst du dir einen Hintergrund an. Affinitys Arbeitsfläche lässt sich nicht grundsätzlich einfärben, wie du es vielleicht von anderen Programmen, wie Canva, kennst. Stattdessen braucht es einen kleinen Workaround, mit welchem du allerdings flexibler bist – außerdem ermöglicht dies, die Erstellung von Dateien mit transparentem Hintergrund.

    Keine Sorge einen Hintergrund zu erstellen ganz einfach und eröffnet dir die Möglichkeit einen Hintergrund mit sechs Feldern anzulegen, damit jede folgende Lektion dieses Kurse ihren eigenen Hintergrund bekommen kann.

    Um diesen Hintergrund zu erstellen, ziehst du im ersten Schritt Formen auf, die die Fläche eingrenzen. Danach färbst du diese ein, damit du deinen Arbeitsbereich gut überblicken kannst.

    Dafür lernst du, wie du:

    • Rechtecke aufziehst
    • die Rechtecke kopierst
    • die Größe der Rechtecke anpasst
    • die Farbe der Füllung der Rechtecke auswählst
    • die Rechtecke fixierst

    Weitere Formen funktionieren wie das Rechteck. Du lernst also neben dem Rechteck allgemein wie du die oben aufgeführten Schritte mit Formen umsetzen kannst.

    Rechtecke aufziehen und platzieren

    Was du brauchst

    Material:

    • Dein Affinity-Dokument für diesen Kurs

    Werkzeugleiste:

    • Verschieben-Tool
    • Formen-Tool: Rechteck

    Fenster / Panel:

    • Ebenen-Panel
    • Transformieren-Panel
    JGP 2026 05 03 GruSta LK004 01

    Wie du’s machst

    1. Wähle in deiner Werkzeugleiste, das Werkzeug Formen-Tool: Rechteck aus.

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    Ob du das Rechteck ausgewählt hast, kannst du in der Werkzeugleiste überprüfen. Die verwendete Form ist dunkel unterlegt.

    Das erste Rechteck aufziehen

    1. Ziehe ein Rechteck auf der Arbeitsfläche auf – die Größe ist hierfür erstmal egal.

    1. Suche dir einen Punkt auf der Arbeitsfläche aus.
    2. Drücke die linke Maustaste und halte diese gedrückt, während du ziehst.
    3. Lasse die linke Maustaste los, wenn das Rechteck die von dir gewünschte Größe hat.
    • Das neu aufgezogene Rechteck erscheint im Ebenen-Fenster.


    Größe des Rechtecks anpassen

    1. Ziehe das Rechteck auf die Breite der Arbeitsfläche. Nutze dafür die Griffpunkte links und rechts der Form.

    1. Wähle den rechten Streckpunkt aus und halte ihn gedrückt.
    2. Ziehe den Griffpunkt bündig an die linke Kante deiner Arbeitsfläche.
    3. Wiederhole dies für die rechte Seite deines Rechtecks.
    ✨ Griffpunkte
    Jede Form besitzt – wenn du sie ausgewählt hast – um sich herum einen Formrahmen mit neun Griffpunkten.
    • Die Skalierungspunkte (in den Ecken des Formrahmens) verändern Höhe und Breite der Form in einem fixierten Verhältnis.
    • Die Streckpunkt (in der Mitte der Formenrahmen-Linien) verändern entweder die Höhe oder die Breite je, nachdem ob du einen Griffpunkt auf einer vertikalen oder horizontalen Linien anfasst.
    • Der Rotationspunkt (außerhalb des Formrahmens) dreht die Form um ihren Mittelpunkt.

    2. Für die Höhe arbeitest du mit dem Transformieren-Panel.

    1. Klicke auf das Eingabefeld für die Höhe (H)
    2. Gebe hier 1.000 an und bestätige deine Angabe mit Enter.
    • Die Breite (B) sollte 3.000 px betragen.
    ✨ Transformieren-Panel
    Im Transformieren-Panel kannst du deine Formen auf eine genaue Größe einstellen. Breite (B) und Höhe (H) lassen sich durch die Eingabe von Zahlen exakt anpassen. Die Maßeinheit entspricht dabei der, die du bei den Dokumenteneinstellungen ausgewählt hast.
    Das kleine Schloss rechts neben den Eingabefeldern sorgt dafür, dass das Seitenverhältnis geschützt ist – die Proportionen deiner Form bleiben also gleich.

    JPG 2026 05 03 GruSta LK004 04

    Das Rechteck verschieben

    1. Verschiebe das Rechteck an den oberen Rand der Arbeitsfläche.

    1. Wähle in der Werkzeugleiste das Verschieben-Tool aus.
    2. Klicke auf dein Rechteck und halte die linke Maustaste gedrückt, bis du den oberen Rand des Rechteckes an die obere Kante der Seite gezogen hast.
    🧩 Magnetische Ausrichtung I
    Bestenfalls tauchen rote und grüne Hilfslinien auf, sobald du dein Rechteck an die gewünschte Position ziehst. Sollte diese nicht der Fall sein, kannst du diese sogenannten magnetischen Hilfslinien anschalten, indem du in der Symbolleiste die magnetische Ausrichtung aktivierst.

    Weitere Rechtecke aufziehen

    Für die weiteren Rechtecke und ihre Platzierungen hast du zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Sie funktionieren gleich gut und erzeugen das gleiche Ergebnis. Es lohnt sich jedoch beide auszuprobieren und zu merken, weil sie sich in unterschiedlichen Situationen praktischer anfühlen können.

    Beachte, dass du zwei unterschiedlich große Rechteck-Typen brauchst:

    • mittlere Zeile dreimal : (B) 1.000 px × (H) 1.000 px
    • untere Zeile zweimal: (B) 1.500 px × (H) 1.000 px

    A: Ziehe weitere Rechtecke auf

    1. Ziehe fünf weitere Rechteck auf und passe ihre Größe und Position der Vorlage an.

    Magnetische Ausrichtung II
    Auch zwischen verschiedenen Elementen, wie deinen Rechtecken, tauchen Hilfslinien auf, wenn du sie einander annäherst. Damit kannst du die Positionierung einfach herausfinden, ohne dass die Elemente sich überlappen.

    B: Kopiere Rechtecke

    1. Wähle mit dem Verschieben-Tool dein erstes Rechteck aus.

    2. Kopiere das Rechteck mit Strg+C / Cmd+C und füge es wieder ein Strg+V / Cmd+V. Alternativ kannst du auch über das Rechtsklick-Dialogfeld das Element kopieren und wieder einfügen.

    3. Verschiebe das Rechteck in die nächste Reihe.

    ✨ Shift
    Wenn du Shift (die Umschalt-Taste) gedrückt hältst, während du ein Element bewegst, bleibt es auf der x- oder y-Achse sowie in der Diagonalen fixiert.
    In diesem Fall kannst du das Rechteck nach unten schieben, ohne dass die Position links und rechts verwackelt.

    4. Passe Größe und Position des Rechtecks an.

    5. Verfahre mit den fehlenden vier Rechtecken auf die gleiche Weise.

    Fläche einfärben

    Was du brauchst:

    Material:

    • Dein Affinity-Dokument für diesen Kurs

    Werkzeug:

    • Verschieben-Tool
    • Formen-Tool: Rechteck

    Fenster / Panel:

    • Farb-Panel
    • Ebenen-Panel
    • Transformieren-Panel
    JPG 2026 05 03 GruSta LK006 01

    Wie du’s machst

    1. Färbe die Füllung deines Rechtecks gelb.

    1. Wähle mit dem Verschieben-Tool dein aufgezogenes Rechteck aus.
    2. Im Farbpanel: Klicke auf den Kreis Füllungsfarbe. – dieser färbt die Füllung des Rechteck ein.
    3. Wähle im Farbrad eine beliebige gelbe Farbe aus.
    🧩 Füllung und Kontur
    Die Farbeinstellungen für Füllung und Kontur stehen immer dicht beieinander, betreffen aber zwei unterschiedliche Bereiche deines Elements.

    Die Füllung meint die innere Fläche des Elements – zum Beispiel Buchstaben oder Formen. Unabhängig davon, ob du die Füllung farbig oder transparent machst, bleibt der Umriss des Elements erhalten.

    Die Kontur legt sich standardmäßig außen um die Fläche des Elements – wie weit kannst du durch die Breite festlegen. Achte darauf, dass durch breite Konturen der Umriss sich verändern kann, was unter Umständen die Erkennbarkeit des Elements mindert. Wenn die Kontur ausgeschaltet oder transparent ist, ist sie nicht vorhanden.

    JPG 2026 05 03 GruSta LK006 02


    1. Wiederhole diese drei Schritte für die anderen fünf Rechtecke.

    • grün
    • orange
    • rosa / pink
    • rot
    • lila
    JPG 2026 05 03 GruSta LK006 04


    Nun, wo du die Hintergründe erstellt und eingefärbt hast, geht es in den nächsten Lektionen um die Gestaltung des ersten Rechtecks. Auf dem gelben Feld probierst du zum ersten Mal aus, einen Text einzusetzen, im zweiten grünen Feld wendest du andere Formen an und gibst ihnen Kontur. Im orangenen Feld ›malst‹ du mit dem Zeichenstift Linien. Als viertes setzt du einen Text an einen Kreis, und das fünfte Feld füllst du mit einem Fließtext. Zuletzt lernst du, wie du Bilder einfügst. Die Grundlage ist geschafft und jetzt geht’s weiter.


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