10 Wege dein Notizbuch zu füllen


1. Zitate-Buch

Durch den Alltag gehen Achtsamkeit und Besinnlichkeit schnell unter. Das Internet bombardiert dich deswegen mit Sinnessprüchen und Zitaten von klugen, besonnenen Menschen. Aber selten sind es deine Sprüche, die die dich bewegen und in deinem Leben mit Bedeutung gefüllt werden. 
Für diese Worte ist in deinem Zitate-Buch Platz.

Du kannst das Zitate-Buch noch weiterfassen und alles aufschreiben was du liest und dir erinnerungswürdig ist. Textstellen aus deinem Lieblingsbuch, Zitate von dem letzten Treffen mit Freunden, Kochrezepte, die du immer wieder nachmachen möchtest. Damit kannst du dir ein Archiv deiner schönen und denkwürdigen Augenblicke verfassen. 


2. Dankbarkeitsjournal

Dankbarkeit ist wichtig. Dankbarkeit ist heilsam. 

Doch im Alltag vergessen wir es viel zu häufig Inne zu halten und dankbar zu sein. Es ist deswegen eine schöne Gewohnheit jeden Abend aufzuschreiben, wofür wir an diesem Tag dankbar waren. 

Dafür gibt es einige Hilfen wie das 5-Minuten-Tagebuch, doch ein leeres Notizbuch ist genau so eine Möglichkeit Dankbarkeit nieder zu schreiben. 


3. Kalender oder Tagesplaner

Viele Leute führen einen Kalender und grundsätzlich gibt es zwei Varianten. Auf Papier oder Digital. Nachdem du diese Entscheidung getroffen hast (und bei auf Papier gelandet bist), gibt es wiederum viele Möglichkeiten. Ein Filofax mit austauschbaren Seiten, einen Kalender mit Tages-, Wochen- oder Monatsübersichten oder eine Kombination aus allem. 

Aber hast du schon mal gedacht, dir den Kalender selber zu gestalten. Dann kannst du in jedem Moment entscheiden, wie viel Platz du für deinen Tag oder deine Woche brauchst. 
Manche Tage sind länger als andere, andere kürzer und so ereignislos, dass es nichts zu notieren gibt. Manchmal hängst du mit deiner Planung hinterher oder setzt ganz aus. Ein chronologisch geführter Kalender macht dir kein schlechtes Gewissen durch leere Seiten.

Alles was du tun musst, ist oben auf der Seite das Datum einzutagen und den Tag zu planen. Die wohl einfachst Art einen Kalender zu führen. 


4. Haushaltsbuch

Einnahmen - Ausgaben! Und am Ende des Monats hoffen wir alle, dass etwas übrig bleibt. Für eine bessere Übersicht übers Geld hilft ein Haushaltsbuch. Zwar gibt es auch digitale Apps und vorgedruckte Bücher (wie ein Kakebo), aber mit einem Lineal und Stift ist ganz schnell eine Tabelle in ein Buch gezeichnet. Der größte Vorteil ist, dass du es individuell anpassen kannst und vom Kopf in die Hand arbeitest. Damit prägt sich die Übersicht viel tiefer ein und du gewinnst Sicherheit im Umgang mit Geld. 


5. Tagebuch

Tagebuch zu schreiben, ist eine Möglichkeit seinen Kopf zu leeren. Alle Gedanken, Sorgen und Ideen, die dich am Tag umgetrieben haben, finden hier einen Auslass. Ein Ventil. 

Du betreibst damit Psycho-Hygiene und hältst gleichzeitig Erinnerungen fest. Jetzt mal ehrlich; kannst du dich erinnern was du in der Grundschule gedacht und gemacht hast? Nein, wahrscheinlich nicht. Aber es in einem alten, krakeligen Tagebuch nachzulesen ist eine witzige Beschäftigung. Halte es genau so wie damals: die Schrift mag nicht perfekt sein und wenn du keine Lust hast schreibst zu nicht mal jeden Tag. Aber dann wenn du etwas erzählenswertes erlebt hast oder Sorgen dich umtreiben, ist es der perfekte Moment, um zum Tagebuch zu greifen und deine Gedanken aufs Papier auszuschütten. 


6. Notizbuch für Arbeit und Hobby

Wie war noch mal die Fruchtfolge im Beet letztes Jahr? Welche Fortschritte hab ich letzten Monat im Tennis gemacht? Was haben wir in dem Meeting letzte Woche besprochen? 

Ein Notizbuch ist essenziell in einem hektischen Leben und gebundene Seiten sind alle mal besser, als lose Zettel, die durcheinander fliegen und verloren gehen. 

Du kannst für jedes Hobby und Projekt ein eigenes Notizbuch anlegen oder alles in einem Buch zusammenfassen. Wenn du alles in einem Buch hast, kannst du ein Index oder Inhaltsverzeichnis anlegen, um die verschiedenen Themen schnell wiederzufinden. 


7. Lese-Journal

Bist du eine Leseratte? 

Wenn ja, ist ein Lese-Journal vielleicht etwas für dich. Bei so vielen Seiten, Geschichten und Helden, verliert sich schnell der Überblick, wer was erlebt hat. Und viel wichtiger, wie es dir gefallen hat und ob es sich lohnt in ein paar Jahren noch mal zwischen die Seiten bestimmter Bücher abzutauchen. 

In einem Lese-Journal kannst du die gelesenen Bücher aufführen, welche Bewertung du ihnen gibst und welchen Charakter oder Plotpoint du am Liebsten magst. 

Wenn du später einmal im Journal nachschaust, wirst du erstaunt sein, welche schönen Geschichten du wiederfindest, oder vielleicht auch wie sich dein Geschmack und deine Lesegewohnheiten ändern. 


8. Travel-Journal

Auf Reisen geschieht viel. Du machst neue Erfahrungen, triffst neue Leute und hast (hoffentlich) eine Menge Spaß. Um die Erinnerungen frisch zu halten, schreibe sie nieder, halte mit Bildern deine Eindrücke fest und klebe sie in dein Travel-Journal. Damit kannst du dich immer wieder in diese Reise zurück versetzten und die alten Gefühle aufleben lassen. 



9. Fotoalbum

Zwar kannst du in ein normales Notizbuch nur eine begrenzte Zahl von Fotos einkleben, zu viele sprengen die Bindung und den Rücken, aber bis zu zehn Bilder gehen. Auf die restlichen Seiten kannst du die Erinnerungen zu den jeweiligen Bildern schreiben. 


10. Bullet-Journal

Es gibt eine Möglichkeit all diese Bücher in einem Buch zusammenzufassen. In einem Bullet-Journal kombinierst du Kalender mit Notizbuch. Der Kalender-Teil wird Log genannt, die Notizen kommen in Collections oder Sammlungen. Dabei werden die Einträge hintereinander geschrieben, wie sie chronologisch kommen und in einem Index eingetragen, damit du sie schnell wieder findest. 

Die Gestaltung des Bullet-Journals hängt dabei von deinen Vorlieben und deiner investierten Zeit ab. Zwar kannst du dich von den Bildern und Vorlagen auf Pinterest und Instagram inspirieren lassen; aber wenn du ein spartanischeres, minimalistisches Bullet-Journal führen möchtest, lasse dich davon nicht zu sehr beeindrucken. 

Auch hier ist die absolute Individualisierbarkeit das Beste. Probiere Einträge im Bullet-Journal dir helfen und welche du gerne magst. Diese kannst du behalten; jene die dir nicht gefallen, kannst du so lange ändern, bis du zufrieden bist. Damit passt sich das Journal flexibel deinen Lebensumständen an. 

Wenn du mehr übers Bullet-Journal wissen möchtest und wie ich meins führe, schreib es in die Kommentare und ich mache einen Extra-Beitrag darüber. 


Notizbuch binden


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